Seit einen halben Jahr hat Friedenau ein neue Kultur-Bar-Galerie, das NOYMAN MILLER. Markus Neumann und Karsten Müller sagten sich, wir gehen dahin, wo die andern noch nicht sind und eröffneten die Szenekneipe in der Hauptstraße 89, nahe Innsbrucker Platz. Der Name ist eine Referenz an die zahlreichen Live-Auftritte von Jazz-Musikern sowie an die angelagerte Galerie.
Noch bis zum 25. März stellt dort Peter Lay, Fotograf und langjähriger freier SHORT CUTS Mitarbeiter, seine Fotokunst aus. Die farlich übermalten und auf Seide gedruckten Fotografien zeigen einen poetischen Realismus, der Bekanntes in ganz neuem Licht erscheinen lässt.
Wirklich. Erstaunlich.
D&AD ist der englische Art Directors Club. Dabei steht D&AD für “Design and Art Direction”. Seit 1963 prämiert die 1 Jahr zuvor in London gegründete Vereinigung herausragende Arbeiten aus der Welt von Werbung und Design. Zur Orientierung wird ihr Logo von folgendem Claim unterfüttert: „Benchmarking and rewarding great ideas that are well executed und appropiate“. 2008 vergab der D&AD 70 Auszeichnungen. Eine davon ging an die deutschen Teilnehmer Springer & Jacoby, Hamburg. Jetzt zeigt ein gerade veröffentlichtes Showreel die Gold-Gewinner (“Black Pencil”) aus 50 Jahren D&AD. Besonders schön ist die Anwendung “A journey through time, design, space and advertising” auf der D&AD Startseite. Guten Flug auch!
Der Wettbewerb 100 beste Plakate des Jahres – Deutschland Österreich Schweiz gilt über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus als wichtige Institution aktuellen Plakat-Designs. 2010 nahmen wieder 500 Wettbewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit über 1.600 eingereichten Plakaten teil. Die Staatlichen Museen zu Berlin zeigen de 100 nominierten und preisgekrönten Arbeiten in den Kategorien “Auftragsgebundene Plakate” (63), “Eigenaufträge / Freie künstlerische Plakate” (14) und “Projektbetreute Plakate von Studierenden” (23) jetzt im Foyer des Kulturforum am Potsdamer Platz, Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin. Noch bis 17. Juli 2011.
Wanderer, kommst Du nach Aarhus…! Ginge es nach der Popkultur, hinge der ganze Himmel weniger voller Geigen, aber voller Regenbögen. Jedes Kind hat es sich ja auch schon gewünscht: Einmal durch einen Regenbogen schreiten! Oder wenigstens sein Ende oder seinen Anfang einzufangen. In Aarhus, der zweitgrößten und im Durchschnittsalter jüngsten Stadt Dänemarks, ist dieser Meinschheitswunsch just Realität geworden: Auf dem Dach des aus roten Backsteinen, Glas und Stahl errichteten ARoS-Museumsquaders entfaltet sich seit Ende Mai ein ewiger Regenbogen – getragen von 12 Stahlsäulen, entworfen von Kunst-Superstar Olafur Eliasson und von jedermann begehbar. Die jütländische 300.000-Einwohner-Stadt wollte ein modernes Wahrzeichen haben – Olafur Eliasson hat es ihr gegeben: 150 Meter im Rund, dreieinhalb Meter breit und ebenso hoch ist der Bogen, für den 150 Tonnen Stahl, 60 Tonnen farbiges Spezialglas und rund 60 Millionen dänische Kronen (cirka 8 Mio. Euro) verbaut wurden. Gelohnt haben dürfte sich die Investition aus Städtemarketing-Sicht auf alle Fälle: wenn jetzt alle Welt nach Aarhus pilgert, um sich einen Kindheitswunsch zu erfüllen. Denn der Regenbogen bleibt für jeden, der ihn sieht, etwas im archaischen Sinne Kostbares und doch Flüchtiges; er ist ein kleines (Natur-)Wunder. Jetzt wird er fassbar – und erlebbar! Eliasson aber sagt: “Die Wunder macht man alle selber.” Es sein denn, man ist schwindelfrei. Sagt der Autor.
Wired kommt. Jetzt auch nach Deutschland. Das beliebte amerikanische Magazin Wired – bisher nur in den Vereinigten Staaten, Italien und Großbritanien vertrieben – wird ab Oktober endlich auch an deutschen Kiosken zu haben sein. 1993 in San Francisco gegründet, befasst sich Wired monatlich mit den Technologieauswirkungen auf kulturelle, wirtschaftliche und ökonomische Bereiche von Gesellschaft. Gerade als techno-utopischer Meinungsführer und Verteter digitaler Kultur wird die Originalausgabe bisher auch in Deutschland gern gelesen. Zunächst als Markteinführungstest wird Wired ab 9. September 2011 als Supplement von GQ (Gentlemen’s Quaterly) erscheinen. Auch eine deutschsprachige App für das iPad soll es geben. Allerdings ist die Zukunft der deutschsprachigen Print-Auflage noch nicht fest geplant. Wir hoffen, es wird nicht beim Test-Exemplar bleiben… Kaufen!
Ob Design Kunst ist oder nicht und wo der schmale Grat zwischen den beiden kreativen Genres verläuft: Diesen Fragen geht das Designkollektiv Beta Tank noch bis 3. Juli auch in ihrer Einzelausstellung im neu eröffneten Gestalten Space in Mitte nach. Beta Tank ist ein internationalales Designstudio, das konsequent an der Schnittstelle zwischen traditionellem Design und Kunst arbeitet – und auch arbeiten will! Die Gruppe um den in London aufgewachsenen und seit Ende 2009 in Berlin lebenden Eyal Burstein gewann im Sommer 2010 den Designers Of The Future Award bei der Design Miami/ Basel. Ihre Arbeiten knüpfen sowoahl an die Konzepte der Conceptual Arts als auch an aktuelle Forschungsergebnisse verschiedener Disziplinen an und zeichnen sich durch ihr virtuoses Interesse für technologische und gesellschaftliche Zusammenhänge aus. Dabei werden komplexe Verhältnisse in einfache Objekte übersetzt, die damit den gängigen Design-Begiff transzendieren und einen Diskurs ermöglichen, der über die Fragen der Formn, der Ästhetik und der Funktion hinausgeht. Die aktuelle Ausstellung fällt mit der Buchveröffentlichung Taxing Art: When Objects Travel zusammen – eine ironische Dokumentation und Analyse der Auswirkungen bürokratischer Abläufe auf innovatives Arbeiten. Hingehen!
Zeit und Raum: Gestalten Space, Sophienstraße 21 (Berlin-Mitte), Mi – Mo 10 – 20 Uhr
Zurück im Sommer! Zum zweiten Mal präsentiert sich das DMY – International Design Festival Berlin 2011 wieder auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Der vormals unter Insidern so be- und geliebte Berliner Design-Mai kehrte 2008 erstmalig als Teil der internationalen Design-Show DMY zurück im Juni. Integriert in einen umfassenderen Rahmen und nicht länger über die ganze Stadt verteilt, bietet das Festival dem zeitgenössischen Produktdesign eine internationale Plattform. Nach kurzem Zwischenstopp in der inzwischen ebenfalls geschlossenen Temporären Kunsthalle präsentiert das DMY Berlin neue Produkte, Prototypen und experimentelle Konzepte junger sowie renommierter Designer. Kuratiert von so namhaften Designgrößen wie Axel Kufus werden die Ausstellungen von einem umfangreiches Rahmenprogramm aus Symposien, Designer-Talks und Workshops zu den aktuellen Themen des zeitgenössischen Designs begleitet. Jährlich zeichnet DMY die herausragenden Arbeiten mit den DMY Awards aus und ebnet den Weg für unkonventionelle, innovative, aus dem Mainstream hervortretende Projekte sowie Produkte.
1. bis 05. Juni 2011, Flughafen Berlin Tempelhof, Platz der Luftbrücke 5, Tageskarte 10 € (+ Symposien 18 €); Festival-Ticket 25 € (+ Symposien 33 €)
Der freie Music-Mix-Service Mixibits treibt die nutzerbasierte Exploration auf die Spitze. Und liefert damit eine Musikseite, die an intuitiver Bedienfreundlichkeit wohl kaum zu toppen ist. Listen without prejudice!
Der Traum vom nachhaltigen Büro durch weniger Prokopf-Verbrauch an dem Stoff, aus dem Bücher, Unterlagen und unötige Ausdrucke sind, rückt näher! Dazu hat der WWF mit seiner Agentur Jung v. Matt ein umweltschonendes PDF-Format für Mac entwickelt, das sich eben nicht ausdrucken lässt. Zwar nicht nur durch die berüchtigten “Internet- und E-Mail-Ausdrucker” hat sich der Papierverbrauch seit 1950 weltweit auf 367 Millionen Tonnen versiebenfacht. 170 Millionen Tonnen davon landen jährlich im Papierkorb. Dafür werden jedes Jahr 500.000 (tropische) Bäume gefällt und 650.000 Tonnen Treibhausgase freigesetzt – Zeit zu handeln! Ein weiterer Schritt zu weniger Papier im Büro und zur Erhaltung wertvollen Regenwaldes könnte die nun entwickelte Shareware bringen. Runterladen und noch mehr über sie erfahren kann man auf www.saveaswwf.com
Kennen Sie Banksy? Wohl kaum! Banksy, vermutlich 1974 in Bristol geboren, ist der bedeutendste britische Streetart-Künstler, dessen Identität weitgehend unbekannt ist. Der Star der internationalen Streetart-Szene bemüht sich sehr, seinen Namen geheim zu halten und meidet strikt die Öffentlichhkeit. Auch in Insiderkreisen gilt er als “untergetaucht”. Seine Schablonengraffies wurden zunächst in Bristol und London bekannt. Banksy muss auch in anderen Ländern aktiv geworden sein, wo er, wie in Australien, Deutschland, Israel, Italien, Jamaika, Kuba, Mali, Mexiko, Palästina, Spanien und den USA, Gaffities, Tags und Identitätsmerkmale hinterließ. Es wird vermutet, dass Banksys wirklicher Name Rob, Robin oder Robert Banks lautet. Seine Werke hingen bereits ungefragt in der Londoner Tate Modern, im New Yorker Museum of Modern Art, im Metropolitan Museum of Art, im Brooklyn Museum, im American Museum of Natural History und im Pariser Louvre. Jetzt läuft “Exit Through the Gift Shop” – ein Dokumentarfilm erstaunlicherweise von und mit Banksy nach der Berlinale – wo er zwar ein Tag hinterließ, nicht aber zur Pressekonferenz erschien – auch in den Berliner Kinos. Ein Muss für Streetart-Fans!
Wer Sushi mag, die asiatische Küche schätzt, das ganze aber irgendwie mal ganz anders erleben will ist hier genau richtig. Das dos palillos (zwei Zahnstocher) ist ein ungewöhnliches Restaurant in dem ein Menü aus 10 bis 20 kleinen Häppchen bestehen, die mit Stäbchen gegessen werden. Albert Rauric, der bei Ferran Adrià, dem Mitbegründer der Molekularküche lernte, brachte die Idee asiatische Küche mit spanischer Tapaskultur zu verbinden von Barcelona nach Berlin.
Als Aperitif hatte ich Wodka mit Grapefruitsaft und Koriander. Danach ging es über zu Muscheln in Sake und Radieschen mit Zuchini und Wasabi …
Jeder Gang ungewöhnlicher als der andere. Zum Dessert gab es Eis aus grünem Tee mit geraspelten Schokonüssen auf eingelegten Pflaumen. Eins ist garantiert, man wird hier Dinge schmecken, die man noch nie zuvor gekostet hat.
Das notwendige Investitionsbudget liegt so bei 45-60,- EUR aufwärts pro Person
Life is short and then you die.
Alle 14 Tage stellen die Photoshopper in zehn Minuten Tipps und Tricks zu Adobe Photoshop vor. Wie funktionieren die Auswahl- Werkzeuge, wie verwende ich Masken und Ebenen, was leisten die Filter? Sie sehen den Profis über die Schulter beim Photoshoppen mit den Auswahl- und Retusche-Werkzeugen, mit Filtern und Ebenen in dem mächtigen Bildbearbeitungspaket.
Wer keine Lust hat alle 2 Wochen auf die Homepage zu gehen dem empfehle ich das kostenlose Tool “Miro”. Miro ist ein Open Source Projekt welches es euch erlaubt Internet Shows und Video Podcasts von über 6000 Anbietern automatisch herunterzuladen – alles ganz legal. Mehr Infos gibt es hier: http://www.getmiro.com/
1. Was man nicht mit Freude macht, macht auch anderen keine Freude
2. Einfach ist nicht einfältig, sondern besser als schwierig
3. Wenn etwas nicht klappt, fängt man eben noch mal an
4. Bevor man fertig ist, muss man erst mal richtig anfangen
5. Wenn man das Gefühl hat, da stimmt etwas nicht, dann stimmt das
meistens…
6. Der Bauch soll nur entscheiden, wenn er vorher etwas Ordentliches
bekommen hat
7. Wenn man etwas nicht weiß, fragt man
8. Man muss immer so reden, dass einen der andere versteht und man sich
selbst auch
9. Wenn man kein Geld hat, kann man sich nichts Teures kaufen, aber
wünschen
10.Wenn man etwas bekommt, dann sagt man danke