Archiv des Tags ‘Fotografie’

Zeitlos schön, Fotoausstellung bei C/O Berlin

Sonntag, den 30. September 2012

Ein Grund, warum Berlin eine der lebenswertesten Metropolen des Planeten ist, sind die vielen tollen Ausstellungen. Besonders hat mir diesen Monat die Fotoausstellung “Zeitlos Schön” bei C/O Berlin gefallen. Das Ambiente in dem ehemaligen Postfuhramt in der Oranienburgerstrasse 35 ist typisch Berlin, verfallener Altbau gefüllt mit Touristen aus aller Welt.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Modegrafie mit Beginn des 20sten Jahrhunderts. Erstaunlich wie viel Altes total modern wirkt und was alles schon damals erdacht worden ist. Ausgewählte Modefotografen werden mit kleinen Serien portraitiert. Dazu sind alte Originalausgaben der Vogue zu sehen.

Die Öffnungszeiten gehen besucherfreundlich bis 20.00 abends. Noch bis 28. Oktober.

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Donnerstag, den 29. Dezember 2011

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In diesen unsteten Tagen präsentiert uns Buzzfeed die Welt in 30 verstörenden Geschichten. Auf 30 aufrüttelnden Fotos. Von 30 großartigen Fotografen. Picture this!

Design yourself. Design your life.

Donnerstag, den 3. November 2011

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Das Erhabenen entdeckt man wohl kaum auf Pro7. Und die jüngere Generation kennt Vera Gottliebe Anna Gräfin von Lehndorff – Deutschlands erstes Supermodel – sicher nicht aus Heidi Klums schriller Casting-Show. Wahrscheinlich auch nicht mehr aus Michelangelo Antonionis Kultfilm “Blow up” von 1966, mit dem die heute Übersechzigjährige unter dem Namen “Veruschka” quasi über Nacht zum Superstar und zur Muse der internationalen Avantgarde avancierte. Über Jahrzehnte – bis heute. Jetzt beleuchten im wahrsten Sinne gleich zwei aufwändige Medieninszenierungen das so ungewöhnliche wie aufregende Leben der Tochter des 1944 von den Nazis hingerichteten Widerstandkämpfers Heinrich Graf von Lehndorff: Der eindrucksvolle Dokumentarfilm (“Veruschka”) von Bernd Boehm, in dem die Anti-Diva und schönste Frau der Welt, die schon mit Andy Warhol inszenierte, von Paul Morrissey auch zu den Schattenseiten ihres Lebens sowie denen von Mode -und Kunstwelt befragt wird. Und der gerade bei Dumont erschienende Prachtband “Veruschka – mein Leben” von Jörn Jacob Rohwer mit hunderten zum Teil nie zuvor veröffentlichen Fotos internationaler Starfotografen wie Helmut Newton.

Veruschka – mein Leben von Jörn Jacob Rohwer und Vera Lehndorff, 400 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-8321-9553-3
Signierstunde mit Vera “Veruschka” Lehndorff am 5ten November 2011, Georg Büchner Buchladen Wörther Str. 16, 10405 Berlin, Beginn: 17:00 Uhr

Veruschka – Inszenierung (m)eines Körpers (Veruschka), Deutschland 2005; Regie: Paul Morrissey und Bernd Böhm; 72 Minuten
Kinostart: 27. Oktober

Big Weglassing

Mittwoch, den 14. September 2011

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Die Kunst des Weglassens steht seit der frühen Moderne in allen Kunstdisziplinen für Eleganz und schlichte Schönheit. In den Arbeiten des Düsseldorfer Fotografen Josef Schulz gewinnt diese Maxime auch eine surreale Komponente. Seine Retuschen überhöhen den fotografierten Gegenstand derart, dass er vor den Augen des Betrachters zur Skulptur, zur unnahbaren reinen Form gerinnt. Hier ist weniger tatsächlich nicht nur mehr, sondern kleinstes gemeinsames Vielfaches aller Form. Rein “zeichenhaft” und in diesem Sinne zur reinen Struktur “verkümmert” sind auch seine retuschierten Hinweisschilder: stille Botschafter ohne Botschaft. Die allerdings zeugen von umso stärkerem Mitteilungsbedürfnis und Formgebungswillen. Meisterhaft!

Ohne Worte!

Mittwoch, den 15. Juni 2011

Mindrelic – Manhattan in motion from Mindrelic on Vimeo.

Man muss uach mal die Klappe halten können.

Rundum tiefenscharf.

Sonntag, den 6. Februar 2011

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Erste (Web-)Adresse für imposanteste tiefenscharfe 360° Panoramafotografie und virtuelle City-Touren bleibt – auch dank HDR+ Technologie – 360cities.net . Seit 2009 fasziniert die Seite von Gründer und Fotograf Jeffrey Martin mit Rundum-Ansichten in einer Tiefenschärfe, wie sie kaum ein Mensch zuvor gesehen hat… Martin selbst fotografierte an fünf Tagen auch die hier abgebildete Philosophische Bibliothek des Prager Prämonstratenser-Klosters Strahov in der höchsten Auflösung, mit der je ein Interieur aufgenommen wurde: 40 Gigapixel (40 Billionen Pixel) stehen für eine Detailgenauigkeit der Superlative. Aus dem normalen Rahmen fallen auch seine 80-Gigapixel-Aufnahme von London, sein 26-Gigapixel-Image von Paris, das 70-Gigapixel-Foto von Budapest sowie weitere Stadtansichten von Dresden oder Prag. Zum Vergleich: In normaler Auflösung von 300 dpi gedruckt, hätte das Strahov-Image eine Länge von stolzen 23 Metern bei einer Höhe von 12 Metern. Martin sollte vielleicht mal bei den Betreibern des Berliner Monumentalclubs Berghain anfragen, ob sie hierfür nicht Verwendung fänden. In der Deckenhöhe würde das ja schon mal passen..

Nan Goldin

Montag, den 26. Oktober 2009

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Sie kommt aus Washington, sie ist Fotografin, einige ihre Bilder wurde beschlagnahmt wegen des Verdachts auf Kinderpornografie, sie hat mehrere Entzugskliniken besucht, ihre Schwester hat sich das Leben genommen, sie hat 2007 den Hasselblad Photography Award gewonnen und sie stellt aktuell in der co Galerie aus.
Nan Goldin hält ihr Leben und das Leben ihrer Freunde mit einer schonungslosen Direktheit fest. Tod, Krankheit, Gewalt, Drogen, Sexualität sind ihre Thema und es fällt mir schwer einen anderen Fotografen zu nennen, der mich so nahe an sein Leben gelassen hat.
Noch bis zum 06.12.!!!

co Galerie, Nan Goldin, Hasselblad Photography Award

schräg, schräger, am schrägsten

Montag, den 14. September 2009

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Es ist Wochenende und am Wochenende ist Kunst angesagt. Meistens zieht es mich nach Mitte, weil da kann man so schön rumschlendern, Galerien gucken, Kaffee trinken und Leute beobachen. Toll!

Selten werde ich enttäuscht und dieses Mal wurde ich sogar überrascht. Pierre et Gille in der c/o Galerie in der Oranienburger Straße. Die nächste Ausstellung wird es dort schwer haben. Noch bis zum 04.10. sind die Fotografien – oder sind es eher Gemälde – dort zu sehen.
Das fortwährende Streben die Fotografie, die aussieht wie Gemälde, das Gemälde, dass versucht eine Fotografie zu sein. 1976 taten sich der Fotograf Pierre und der Maler Gilles zusammen und seit dem erschaffen sie Kunstwerke, die Fotografie und Malerei vereinen.

Sie sind schrill, laut und exzentrisch. Viel Haut, viel Pop, viel Glitter und Glimmer. Und unglaublich viele Schwänze, meistens große und dicke. Manchmal übertrumpfen sie die gutgebauten, jungen Männern, zu denen sie gehören.
An jeder, der sich auch noch überraschen lassen will: Richtet bitte ein besonderes Augenmerk auf die Rahmung der Bilder, vielleicht keine Inspiration für das heimelige Zuhause, aber mindestens genauso schräg wie die Bilder selbst.

CO Galerie

CANON 5D Mark II Handbuch

Donnerstag, den 30. April 2009

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Neu in der SHORT CUTS Bibliothek, ein ausführliches Handbuch mit vielen Bilden und Beispielen zu unserer neuen Kamera.

Die Idee für Tempelhof

Donnerstag, den 16. April 2009

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Auf den Spuren des Kaffee

Dienstag, den 2. September 2008

Sebastião Salgado . In Principio
6. September bis 5. Oktober 2008 im Postfuhramt

Fotografieausstellung von Illy initiiert.
In seinem Projekt begibt sich der 64-jährige Fotograf, auf eine erzählende Reise zu den Ursprüngen des Rohkaffees: von der Ernte über die Trocknung bis hin zur Verschiffung des Rohkaffees nach Italien, wo die Röstung stattfindet. Er dokumentiert in 60 Schwarz-Weiß-Fotografien die unterschiedlichen Kulturen der kaffeeproduzierenden Länder und die einzelnen Phasen des Kaffeeanbaus.

Man Ray Ausstellung

Mittwoch, den 9. Juli 2008

Im Martin-Gropius-Bau

13. Juni bis 18. August 2008

Wer war schon da?